Steuerberater Hamburg Eppendorf

Die Steuerhinterziehung ist eine häufige Straftat in der Bundesrepublik. Wenn man dabei ertappt wird, stehen je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht, hohe Geld,- und/oder Freiheitsstrafen bevor. Aus diesem Grund wird natürlich probiert, das Schwarzgeld (Geld, welches gegen das Gesetz nicht versteuert wird) sauber zu verbergen. Die gute Möglichkeit dafür ist ein im ausland ansässiges Bankkont. Insbesondere Bankkonten in der Schweiz sind total angesehen für das Verstecken von hinterzogenen Steuern. Würde sich das hinterzogene Geld auf deutschen Konten befinden, würde das Finanzamt irgendwann aufschnappen, dass mehr Geld auf dem Konto liegt, als es in der Einkommensteuererklärung angegeben wurde, weil die Finanzbehörde problemlos die Bankkonten begutachten kann. Befindet sich das Geld jedoch auf einem Bankkonto in der Schweiz, fällt dem Finanzamt die größere Summe an Geld nicht so leicht auf, weil sie hierbei keine Möglichkeit zur Untersuchung der Konten haben. Abgesehen von ist das Bankgeheimnis in der Schweiz groß geschrieben sowie veröffentlicht keinerlei Kundendaten sowie Informationen., Die Hinterziehung von Steuern ist ein weit verbreitetes Verstoß in der Bundesrepublik Deutschland. Durch den Vertrieb von Steuer-CDs wie auch auf Grund stetig mehr Selbstanzeigen prominenter Steuerhinterzieher, steigt die Menge der Selbstanzeigen in der Bundesrepublik. In dem Jahr 2013 gab es über 100% mehr Selbstanzeigen als im vergangenen Jahr. In Baden-Württemberg zum Beispiel gab es 2012 2.362 Selbstanzeigen und 2013 sogar 6.292. In genau dem Bundesland gab es deutschlandweit die häufigsten Selbstanzeigen. Danach kommen Nordrhein-Westfalen sowie Bayern. Niedersachsen ebenso wie Hessen findet man im Mittelwert. Die wenigsten Selbstanzeigen gab es in der Hansestadt Hamburg ebenso wie in Schleswig-Holstein. In dem Jahre 2012 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 15.984 Fälle von Steuerhinterziehungen einschließlich einem Strafverfahren publiziert, bei denen alles in allem 1.937 Jahre Freiheitsstrafen wie auch 121,1 Millionen € Geldbußen verhängt wurden. Zwischen 2003 und 2012 sind in Deutschland alles in allem 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung geklärt worden., In Deutschland werden Steuern von dem Bund, den Ländern ebenso wie den Gemeinden erhoben. Die wesentlichsten Steuern, die zu zahlen sind, sind die Einkommensteuern, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer und die Erbschaft- wie auch Schenkungsteuer. Darüber hinaus müssen Gebühren abgeführt werden, wie z. B. für die Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung oder die Rentenversicherung. Jedoch unterliegt keineswegs jede Gesellschaft oder Person dem deutschen Steuerrecht. Das deutsche Steuerrecht unterscheidet zwischen zwei Personen, den natürlichen und juristischen Personen, die in der Bundesrepublik ansässig sind bzw. ihren Standort haben (Steuerinländer) ebenso wie Personen, welche nicht wirklich einen Wohnsitz in der Bundesrepublik haben (Steuerausländer). Eine natürliche Person ist eine Steuerinländerin, für den Fall, dass sie ihren Wohnsitz in Deutschland hat. Die Staatsbürgerschaft ist an diesem Punkt keineswegs wichtig. Die Person oder Gesellschaft, welche weder ihre Geschäftsleitung noch den Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, wird als Steuerausländerin bezeichnet., 2002 kam es zu einer Situation im Gebiet Steuerhinterziehung. Boris Becker hatte damals knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen und wurde in diesem Fall zu 2 Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt. Das Strafgericht verurteilte ihn obendrein zu einer Geldbuße von 300.000€ und zusätzlich musste Becker 200.000 Euro Geldbuße für die Bewährungsauflage an diverse soziale Institutionen blechen. Boris Becker hatte zwischen 1991 und 1993 zwar offiziell seinen Wohnsitz im Monaco, jedoch befand sich sein tatsächlicher Standort in München. Boris Becker wusste, dass er damit in der Bundesrepublik voll abgabenpflichtig gewesen ist, dennoch hat er dem Finanzamt seine Münchner Wohnung verschwiegen., Stets bevor die Außenprüfung stattfindet, sollte die zu testende Person alle buchhalterischen Beweise zusammenstellen. Dies inkludiert sämtliche Ausgangsrechnungen, Betriebsausgaben, Kontoauszüge, Gewinnermittlungen oder das Fahrtenbuch. Jene Daten müssen ebenfalls noch einmal auf Ordnungsmäßigkeit, Vollständigkeit wie auch auf eine klare und deutliche Struktur gechecked werden, weil sonst die Aberkennung in Gefahr gebracht werden könnte. Die Übergabe der Unterlagen kann allerdings ebenso beim Finanzamt unmittelbar stattfinden, was heißt, dass dort dann auch die Betriebsprüfung erfolgt. Dieses Angebot eignet sich insbesondere für Manager, welche oftmals unterwegs sind. Sofern der zu testende über eigene Geschäftsräume verfügt, findet die Außenprüfung meist dort statt, weil sich der Prüfer somit direkt vor Ort einen persönlichen Eindruck verschaffen kann., In den letzten Jahren kam es zu dem Handel von Steuer-CDs. Auf diesen CDs waren Daten von Bankinstitute über ihre Firmenkunden gespeichert. In der Regel sind die CDs von ausländischen Bankkonten gekommen und gaben z. B. dem deutschen Finanzamt Daten über die Kunden ebenso wie Angaben zu Bankkonten von deutschen Kunden. Die CDs verfügen über einen beachtlichen Preis, welchen die deutschen Behörden anstandslos aufkommen würden. Denn mit den Daten besitzen sie Einsicht auf die Finanzlage der Kunden und können infolgedessen herausfinden, welche Deutschen ihr Kapital auf im Ausland ansässigen Bankkonten tarnen und somit Steuern hinterziehen. Während die allererste CD, die 2006 von BND erworben wurde und 4,6 Millionen € gekostet hat, kostet eine CD mittlerweile weniger als eine Million €. Dies liegt daran, dass die Nachfrage der CDs keineswegs mehr so hoch ist, wie noch vor einiger Zeit, weil es in Deutschland zu immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung kommt.