Italienische Küche in Hannover

Die allseits beliebte Mittelmeerküche gibt es in diesem Sinne eigentlich nicht. Dieser Begriff steht für eine bestimmte Zubereitungsart und typische Zutaten, die auf diese Art vor allem in den Mittelmeeranrainerstaaten angewendet werden. Sie gilt als extra gesundheitsfördernd und beinhaltet durch die bevorzugte Benutzung von Olivenöl weniger schädliche Fettsäuren als sonstige Küchen. Gemäß wissenschaftlicher Untersuchungen lebt die Bevölkerung des Mittelmeerraumes gesünder und werden älter und einige schwere Zivilisationskrankheiten treten dort fast gar nicht auf, darum hat sich die Küche der Mittelmeeranrainerstaaten auch zu einer gefragten Ernährungsweise gewandelt. Die in Deutschland gefragteste Form der Mittelmeerküche ist die Küche Italiens, sodass es in hier eine so riesige Anzahl an Italiener zu finden gibt., Nudelgerichte werden als Pasta bezeichnet. Der Nudelteig in Italien besteht andersartig als in Deutschland gängig, an welchem Ort er mit Eiern hergestellt wird, lediglich aus Wasser, Hartweizengries und Salz. Noch klassisch von Hand gefertigte Nudeln wird nachher getrocknet wie auch zum Verzehr kurz im erhitzten Wasser gegart. In der heutigen Nudelform ist die Pasta seit dem frühen Mittelalter belegt, die Anfertigung von Nudelwaren an sich lässt sich bis weit in die Antike zurückverfolgen. In Deutschland sind in erster Linie Spaghetti in Form von Bolognese oder Napoli besonders angesehen und befinden sich aufgrund dessen in allen italienischen Restaurants auf der Speisekarte. In Italien sowie ebenfalls in dem gesamten Mittelmeerraum wird Pasta auch gerne „pur“ gegessen, indem die Pasta einfach bloß mit ein klein bisschen Olivenöl sowie ggf. Knoblauch abgeschmeckt werden. Die Nudelgerichte werden in der Auflaufform als „al forno“ bezeichnet, beispielsweise bei Lasagne., Wie in vielen Mittelmeer-Staaten läuft – so auch in Italien – das Essen ganz anders ab als als es hier in Deutschland gang und gäbe ist. Aber natürlich gehört hierzu ein guter Tropfen Wein und selbstverständlich im besten Fall auch viele gute Freunde und die Familie. Das Essen ist eine Gelegenheit, gesellig die Zeit mit seinen Freunden und Familie zu verbringen, es bietet die Möglichkeit zu kommunizieren, Anekdoten zu erzählen und zu hören und das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken. Daher dauert das Mittagessen im Süden Europas meistens auch wesentlich länger als in Deutschland, es kann sich – wie in Spanien oder Frankreich – über 2 bis 3 Stunden ziehen und hat auch einige Gänge. Insbesondere das Abendessen, das in den meisten Fällen etwas später als im Rest Europasim restlichen Europpa gestartet wird, ist als wichtigste und größte Mahlzeit eines langen Tages, ein großes Fest., Zu den traditionellen Antipasti gehören etliche Gerichte inkl. Tomaten, beispielsweise Caprese. Das ursprünglich von der Insel Capri stammende Gericht setzt sich aus Mozzarella, Tomaten, Olivenöl wie auch Basilikum zusammen und greift damit die Landesfarben Italiens auf, weshalb dieses als eines der Speisen der Nation gilt. Der Insalata Caprese wird keinesfalls gekocht und ist demnach zügig und leicht herzustellen. Qualitätsunterschiede gibt es aufgrund dessen vor allem im Rahmen der verwendeten Zutaten. In der richtigen italienischen Küche werden demnach gerade gut reif geerntete wie auch geschmacksintensive Tomatensorten verwendet wie auch statt dem normalen Mozzarella seitens Kuhmilch, die würzigere Büffelmozzarella. Das in Deutschland ebenso wirklich erfolgreiche Bruschetta war am Anfang ein Essen für arme Menschen besteht aus geröstetem Brot, das mittels einer Knoblauchzehe abgerieben und hinterher mittels Olivenöl beträufelt wird. Bei den Deutschen ist vor allem die Variante „con pomodore“ angesehen, inkl. dem frischen Salat mit Tomaten obenauf., Ebenso wenn nicht sämtliche Italiener in Deutschland im gastronomischen Gewerbe tätig sind, sind sie doch vor allem dort wirklich auffallend, da es sehr viele italienische Restaurants in Deutschland gibt, welche des Öfteren in familiärer Gepflogenheit über mehrere Generationen fortgeführt werden, sowie es auch in der Heimat gebräuchlich ist. Die meisten italienischen Immigranten kamen zu den 50er Jahren als dringend benötigte Arbeiter für das Wirtschaftswunder nach Deutschland sowie viele davon blieben in diesem Fall und bauten sich auch in zweiter Generation die Existenz auf. Nichtsdestotrotz entschlossen sich eine Menge italienischer Einwanderer dafür, die italienische Staatsangehörigkeit an Stelle der deutschen zu bewahren. Die Menschenschar der italienischen Zuwanderer stellt in der Bundesrepublik Deutschland eine der größten und traditionsreichsten dar. Man bezeichnet sie entweder Deutschitaliener beziehungsweise Italo-Deutsche., Bedingt durch die Position an dem Ozean sowie die zahlreichen Alpenflüsse, welche sich hindurch Norditalien bewegen, verfügen Gerichte bezüglich verschiedenen Fischen über eine bereits lange Tradition in Italien. Egal, ob als Antipasti, Suppe oder als Hauptgang, Fisch wird in Italien facettenreich und normalerweise ziemlich kalorienarm zubereitet, z. B. in der Brühe oder auf dem Grill. Neben Flussfischen wie Forelle, Barsch wie auch Goldbrassen, erscheinen ebenfalls Seefische wie Seeteufel und diverse Meeresfrüchte auf den Tisch. Eine einzigartige Delikatesse, die man in italienischen Restaurants in Deutschland allerdings nur in der Oberschicht entdeckt, bspw. in in der bayerische Landeshauptstadt oder Hannover, wäre die original norditalienische Muschelsuppe inklusive Miesmuscheln. Ebenfalls gebratene Fische werden aufgrund der Verfügbarkeit häufig nur als saisonale Spezialität in Deutschland offeriert, sollten dann aber sicherlich probiert werden!