Italiener in Hannover

Ebenfalls falls keineswegs sämtliche Italiener in der BRD in der Gastro tätig sind, fallen sie dort doch noch gerade ins Auge, da es zahlreiche italienische Restaurants in Deutschland gibt, die oft in familiärer Gepflogenheit über mehrere Generationen weitergeführt werden, wie es auch in Italien üblich ist. Die meisten italienischen Zuwanderer kamen in den 50er Jahren als unbedingt gebrauchte Gastarbeiter für das Wirtschaftswunder nach Deutschland sowie zahlreiche von ihnen sind in diesem Fall geblieben und bauten sich ebenfalls in zweiter Generation eine Existenz auf. Nichtsdestotrotz entschlossen sich recht viele italienische Immigranten dafür, die italienische Nationalität an Stelle der deutschen zu bewahren. Die Menschenschar der italienischen Immigranten stellt in der Bundesrepublik Deutschland eine der bedeutensten sowie traditionsreichsten dar. Man bezeichnet sie als Deutschitaliener beziehungsweise Italo-Deutsche., Wie in vielen Mittelmeer-Ländern läuft – so auch in Italien – das Essen ganz anders ab als als es hier in Deutschland gang und gäbe ist. Selbstverständlicherweise gehört dazu ein hervorragender Wein und selbstverständlich gehören ein guter Wein und natürlich im optimalfall auch viele gute Freunde und Familie hierzu. Das Essen ist eine Gelegenheit, gesellig die Zeit mit seinen Freunden und Familie zu verbringen, es bietet allen die Chance zu kommunizieren, Geschichten zu lauschen und erzählen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken. Daher dauert eine Mahlzeit im Süden Europas meist auch länger ehe alle fertig sind als hierzulande, es kann sich, wie in Frankreich oder Spanien auch, über 2 bis 3 Stunden hinziehen und hat mehrere Gänge. Insbesondere das Abendessen, das meistens später als im Rest Europasim restlichen Europpa begonnen wird, ist als die größte und wichtigste Speise des Arbeitstages, ein großes Fest., Neben dem Essen spielt ebenso eine ausgedehnte Getränkekultur eine wichtige Aufgabe bezüglich der herkömmlichen italienischen Kochkunst. Zum Essen darf generell niemals ein gutes Glas Rotwein fehlen. Die Tradition Italiens als klassisches Weinanbaugebiet führt bis auf die alten Römer zurück, welche das Getränk verdünnt zu jeder Zeitspanne zu sich nahmen, vor allem daher, weil das Zunehmen von reinem Wasser gesundheitsschädigend sein konnte und der in dem Rotwein enthaltene Alkohol Keime abtötet. Italienischer Wein wird in Deutschland mit Vergnügen getrunken und selbstverständlich auch in italienischen Gaststätten angeboten. Als Digestiv wird mit Vergnügen der traditionell italienische Schnaps, der Grappa offeriert, ein Weinbrand. Grappa gilt vor allem seit dem 20. Jahrhundert als das Nationalgetränke Italiens., Eine klassische italienische Vorspeise ist Vitello, welche aus dem Piemont kommt. Die zunächst außergewöhnliche Kombination aus Thunfischsauce sowie Kalbsfleisch macht den aussergewöhnlichen Reiz des Gerichtes aus. Das Fleisch von dem Kalb wird erst einmal gekocht und bekommt durch den zugefügten Gemüse sowie Wein einen intensiven, jedoch feinen Geschmack. Für die Thunfischsauce werden Thunfisch, Mayonnaise, Kochwasser und nach Geschmack Sardellen und Kapern sorfältig püriert. Das fein bearbeitete Fleisch von dem Kalb wird im kalten Status dann mittels der Soße überzogen, hierfür werden Scheiben von Zitronen und Kapern garniert. Die Speise wird nicht ausschließlich in italienischen Gaststätten aufgetischt, sondern ist aufgrund seiner Popularität mittlerweile auch in Lebensmittelhandeln zu kaufen., Käse verfügt in Italien über eine bereits lange Gepflogenheit. Seit Jahrhunderten werden verschiedene Sorten hergestellt sowie finden in der italienischen Küche in verschiedenen Bereichen Nutzung. In dem Europa-Vergleich erstellt kein Land so viele Sorten von Käse her sowie Italien. In Deutschland am berühmtesten sind Mozzarella, Parmesan, Ricotta und Pecorino. Neben der Anwendung als Pizzabelag (Mozzarella), werden vor allem Parmesan und Pecorino, beides Hartkäsesorten aus Norditalien, gerne als abwechslungsreiche Verzierung wie auch Aufbesserung seitens Gerichten aller Art eingesetzt. Gerade qualitativer wie auch gereifter Parmesan wird ebenfalls mit Freude am Stück und für sich gegessen, z. B. als Vorspeise., Fleischgerichte zählen ebenso wie Pasta wie auch Pizza zu der italienischen Hausmannskost, beispielsweise im Ofen gegart, gebraten oder auch mit Vergnügen als Schmorgerichte. Gerade gemocht sind Rind- sowie Kalbsfleisch, jedoch ebenso Lamm, Taube und Pferd stehen auf dem Speiseplan. Schweinefleisch wird häufig in Form von Salami sowie Schinken zu sich genommen. Das traditionelle Gericht, das ebenso in Deutschland viele Liebhaber kennt, ist die Saltimbocca, das Kalbsschnitzel, welches mit Schinken sowie Salbei ausgestattet ist wie auch dem Fleisch so eine besondere feinwürzige Note verleiht. Auch Ossobucco, Geschmortes vom Ochsen, ist in der Bundesrepublik Deutschland angesehen wie auch wird aus diesem Anlass ebenfalls von vielen italienischen Restaurants angeboten. Klassisch offerieren die Italiener in der Bundesrepublik Deutschland aber tunlichst die Standarts sowie Pizza und Pasta oder als elegantere Speisen eben Fisch an, da der als ziemlich typisch für den Mittelmeerraum gilt., Zahlreiche Restaurants haben sich entsprechend dem Nationalgericht, die Pizza betitelt. Die Tradition gebackener Teigfladen geht bis in die Antike zurück, mit der Export der Tomate nach Europa sowie ihrer wachsenden Popularität entwickelte sich in dem 19. Jahrhundert die jetzige Pizza, die herkömmlich mit Tomate, Mozzarella wie auch Basilikum belegt wird. Es sind allerdings ebenso viele sonstige Beläge möglich, welche jeweilig auf dem Hefeteigfladen verstreut werden. Das Besondere an diesem Gericht ist ebenfalls, dass sie besonders heiß gebacken wird, was bestens in einem Steinofen funktioniert. Die in der Bundesrepublik Deutschland beliebteste Version ist die Salami Pizza. Die Herstellung von Pizza wird in Italien fast als Kunst geschätzt und es existieren jede Menge Wettkämpfe und Preise für die besten Bäcker, welche natürlich ausschließlich mittels bester Zutaten, bevorzugt aus der persönlichen Region wirken.